The Lucerne-based architect and artist Martin Zemp moves between two creative worlds. In architecture, everything revolves around meticulous calculations and clear lines – sweeping brushstrokes never really matter. Quite different in art, where Martin Zemp lives his creativity. Art is not only a way to express himself, but also a way to reflect and find peace.

Thanks to big brushes and clear colors, pictures become alive. He prefers to paint women whose sensuality, grace and strength fascinate him. His paintings are neither abstract, nor pictorial, they are neither loud, nor quiet – instead they speak their own language. Zemp paints dynamically and energetically. A dash here, a correction there. On good days he looks at his painting after he completed it. Exhausted, sweaty and happy.

When you get to know Martin Zemp, it quickly becomes clear that he doesn't correspond to the cliché of a typical artist. He is not introverted or unapproachable, but rather a modest and eloquent conversation partner, whose horizon goes far beyond art and architecture.

Der Luzerner Architekt und Künstler Martin Zemp bewegt sich kreativ zwischen zwei Welten. In der Architektur dreht sich alles um akribische Berechnungen und klare Linien – schwungvolle Pinselstriche braucht es dafür nur bedingt. Ganz anders in der Kunst, wo Martin Zemp seine Kreativität auslebt. Die Kunst ist für ihn nicht nur Mittel zum Ausdruck, sondern auch eine Form der Reflexion. Am liebsten malt er Frauen, deren Sinnlichkeit, Anmut und Stärke ihn faszinieren.

 

Dank grossen Pinseln, Schrubber und klaren Farben entstehen dann Bilder, die, weder zu abstrakt noch zu konkret, weder zu kalt noch zu lieblich, weder zu laut noch zu leise ihre ganz eigene Sprache sprechen. Zemp malt dynamisch und schwungvoll. Ein Strich hier, eine Korrektur da, An guten Tagen schaut er nach getaner Arbeit sein Werk an. Erschöpft, verschwitzt – und glücklich.

 

Lernt man Martin Zemp näher kennen, wird schnell klar, dass er dem Klischee eines typischen Künstlers nicht entsprechen mag. Er ist so wenig extrovertiert und narzisstisch wie verschlossen und unnahbar, dafür ein bescheidener und eloquenter Gesprächspartner, dessen Horizont weit über Kunst und Architektur hinausgeht.